Uber uns

Der Verein

Der Verein Jéthro arbeitet zusammen mit der Bevölkerung in Ländern der afrikanischen Subsahara, vor allem in Burkina Faso. Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als 46% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. 40% droht Ernährungsunsicherheit, 42% haben keinen Zugang zu Trinkwasser.

Wir sind überzeugt, dass Bildung für die lokale Bevölkerung unabdingbar ist im Kampf gegen Armut, gegen die Ausbreitung der Wüste und gegen die äusserst geringe landwirtschaftliche Produktivität.

Aus diesem Grund bieten wir Ausbildungsgänge in Agrarökologie an, Weiterbildungen und Unterstützung für die landwirtschaftliche Entwicklung.

GRUNDAUSBILDUNG

Sie umfasst theoretische und praktische Kurse zu :
  • Buschheu-Ernte
  • Verwendung von Dung
  • Fruchtfolge
  • Grundkenntnisse der Viehzucht
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ERWEITERTE AUSBILDUNG IM LANDWIRTSCAHFTLICHEN AUSBILDUNGSZENTRUM (CFA)

Dieser tiefer gehende Ausbildungsgang - Theorie und Praxis - wurde erarbeitet, um die Bauern zu befähigen, Neuerungen und Veränderungen in ihr Umfeld zu tragen. 40 Bauern und Bäuerinnen erhalten jährlich eine umfassende Ausbildung zu:
  • Ackerbau
  • Viehzucht
  • Milchproduktion
  • Agroforstarbeit und Verwaltung

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Unser hauptsächliches Aktionsgebiet: Burkina Faso

Die Gründe für die Armut in Burkina Faso sind vielfältig. Eine grosse Rolle spielt die Bevölkerungsexplosion. Innert 40 Jahren hat sich die Bevölkerung verdreifacht, sie beträgt heute gut 18 Millionen Menschen. Die Klimaveränderung wirkt sich in der Region aus, unter anderem, indem es weniger regnet. Zudem werden häufig ungeeignete landwirtschaftliche Praktiken angewandt. Insgesamt ist die Situation besorgniserregend. Die immer weiter sich ausbreitende Wüste und die sehr geringe landwirtschaftliche Produktivität verunmöglichen eine ausreichende Ernährung der Bevölkerung.
Dabei basiert die Wirtschaft zum grössten Teil auf der Landwirtschaft. Rund 80% der Bevölkerung sind in diesem Sektor tätig, der 40% des BIP generiert. Dieser Teil der Wirtschaft muss dringend modernisiert werden, damit er dem wachsenden Bedarf nach Lebensmitteln gerecht werden kann. Der Regierung ist sich in ihrer nationalen Landwirtschaftspolitik dessen sehr bewusst und hat ihren Willen zur Modernisierung dieses Sektors bekräftigt. Mit der gleichen Vision hat sich Jéthro zur Förderung von Landwirtschaftsmethoden entschieden, die fortschrittlich, ökologisch und für die Bauernfamilien leicht anzuwenden sind.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die Existenz von tausenden Bauernfamilien zu verbessern und um aus einer „Überlebens-Landwirtschaft“ einen Sektor zu machen, welcher zum Wohl der gesamten Gesellschaft beiträgt. Davon ist Jéthro überzeugt und engagiert sich in diesem Sinne seit dem Jahr 2000.

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