Wer sind wir ?

Wer sind wir ?

Der Verein Jéthro ist eine humanitäre, nicht profitorientierte Organisation, gegründet im Mai 2000 in den Neuenburger Bergen. Sein Ziel ist die Arbeit mit den Bevölkerungen von Subsahara-Afrika namentlich die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Viehzucht und Landwirtschaft mit umweltfreundlichen Methoden. Basierend auf christlichen Werten ist dem Verein eine nachhaltige Entwicklung wichtig, die von allen selbstständig erlangt werden kann. Vor allem den am meisten Benachteiligten soll geholfen werden, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Entstanden aus dem Verständnis zwischen Bauern aus Süd und Nord, pflegt der Verein freundschaftliche Beziehungen der beiden Seiten im Bewusstsein, dass nur mit Vertrauen und gegenseitigem Verständnis die Gewohnheiten in der Landwirtschaft auf eine Weise verändert werden können, die einen Ausweg aus dem Kreislauf des Elends ermöglicht.

Ziele von Jéthro:

  • Einen grossen Teil der ländlichen Bevölkerung von Subsahara-Afrika aus der Armut bringen - ohne Unterscheidung von Ethnie und/oder Religion
  • Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität auf ökologische Weise, Stärkung der Lebensmittel-Eigenständigkeit ohne Importe von Waren, die vor Ort produziert werden können
  • Mit der Erneuerung der Pflanzendecke die Wüste zurückdrängen
  • Die Abwanderung aus den ländlichen Gebieten bremsen, so dass die Jungen auf dem Land bleiben und dieses bebauen können, anstatt in die Stadt und von dort nach Europa auszuwandern
  • Den Buschbauern ihre Würde zurückgeben, indem ihre Arbeit wertgeschätzt wird und sie die Möglichkeit erhalten, von den Produkten ihres Landes zu leben

Unser Angebot umfasst Ausbildungsgänge in Agrarökologie, Weiterbildungen sowie Unterstützung der landwirtschaftlichen Entwicklung im Kampf gegen die Armut, die Ausbreitung der Wüste sowie die äusserst schwache landwirtschaftliche Produktivität.

In jedem Dorf, in dem Bauern und Bäuerinnen ausgebildet wurden (2016 erreichten wir den Höchststand von 2000 Ausgebildeten), haben sich lokale Gruppen zusammengeschlossen. Dadurch können die Bauern sich untereinander helfen, sie können gute und schlechte Erfahrungen teilen, und sie werden zu direkten Gesprächspartnern des Komitees Jéthro Burkina.

DER THEORETISCHE UND PRAKTISCHE UNTERRICHT VON JETHRO VERBESSERT DIE LANDWIRTSCHAFTLICHEN METHODEN DER LOKALEN BAUERN

  • Indem die Komplementarität von Viehzucht und Feldkulturen auf umweltfreundliche Weise wiederbelebt wird, und damit wirksame Synergien für die Verbesserung der Produktivität entstehen.
  • Indem das Kompostieren, die Verwendung von Mist, Mulchen, Fruchtfolge, Heuernte und Vorratsbildung von Tierfutter für die Trockenzeit gefördert werden.
  • Indem der Umgang mit Wasser sowie die Kenntnisse von Viehzucht und Agroforstarbeit verbessert werden.
  • Indem Brände und wandernde Tiere bekämpft werden.
  • Indem Massnahmen gegen die Erosion und Methoden zur Wiederherstellung der Böden verbreitet werden.
  • Indem die Auswirkungen der Klimaveränderung durch Wiedergewinnung und Erneuerung der Pflanzendecke gemildert werden
  • usw.